Ich bin Julia, 1986er Baujahr, aus dem schönen Hamburg. Hier bin ich bereits geboren und aufgewachsen, und da mich weder mein Beruf noch die Liebe woanders hingezogen hat und ich mich auch einfach pudelwohl hier fühle, bin ich einfach hier geblieben :)

Ich habe eine jüngere Schwester, die bereits eine Familie gegründet hat, und einen noch jüngeren Bruder. Hier ist bewusst von "jünger" die Rede, denn ich bin die Kleinste bei uns ;)

Zu meiner kleinen Familie gehören zwei wundervolle Söhne: Der große Wassermann (02/2014) und der kleine Löwe (07/2017) sowie ein großartigen Mann, der übrigens ITler ist und so ganz nebenbei Fantasyautor. Bei Interesse schaut doch gerne mal bei ihm vorbei: http://jkappler.de/cms-jkappler/

Nach meinem Abi machte ich eine Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau. Einige Jahre später wechselte ich zu einer Tankcontainerspedition. In dieser Zeit bekam ich meine beiden Söhne. Durch Zufall geriet ich, als der Kleine ca. drei Monate alt war, an das Thema Stoffwindeln. Das war meine Einstiegsdroge zum ökologischeren Lebenswandel. Meinen alten Job konnte ich damit aber nicht wirklich in Verbindung bringen.

Zudem hatte ich ein absolutes Tragebaby. Das Binden mit meinem festen Didymos-Tragetuch wollte aber plötzlich so gar nicht mehr klappen, eine Trageberatung musste her. Dank ihr konnte ich die Wickelkreuztrage perfekt binden. Zudem testete ich mich bei ihr durch die verschiedenen Tragehilfen. Schnell wurde klar, dass mir Halfbuckles besonders gut gefallen - das sind Tragen mit einem Hüftgurt mit Schnallen und Trägern, die über Kreuz über den Rücken gehen und dann unter dem Popo des Kindes verknotet werden. So zog auch eine Taitai von Kokadi hier ein.

Einige Monate später wollte ich mich am Tragen auf dem Rücken versuchen - die Taitai war mittlerweile verkauft, ich hatte mich zur Tuchliebhaberin entwickelt. Aber es wollte nicht klappen! Also wieder ab zur Trageberaterin. Sie konnte mir das zwar ganz gut vermitteln, aber mangels Übung blieb nicht allzu viel hängen. Das war der Moment, wo das erste Mal die Idee aufkam: "Hmm... Ich könnte jetzt nochmal einen Termin ausmachen. Oder aber ich investiere etwas mehr Geld, werde selber Trageberaterin und kann dadurch ALLES binden". Die Recherche begann, ich entschied mich nach reiflicher Überlegung für eine Ausbildung bei der Trageschule Hamburg, die im September 2018 statt fand. Ach ja, meine Annahme, die mich dazu gebracht hat, Trageberaterin zu werden, war etwas naiv. Natürlich kann ich nicht jegliche Bindetechnik. Aber mein Blick auf die Details, auch von Tragehilfen, und mein Verständnis, warum dieses und jenes genau so und nicht anders gemacht wird, hat sich deutlich verbessert. Zudem habe ich jetzt natürlich ein deutlich besseres Grundlagenwissen.

So, und hier bin ich nun. Seit Januar 2019 bin ich übrigens offiziell von der Trageschule Hamburg geprüftund werde auf der Webseite namentlich genannt. Noch berate ich relativ wenig, da ich dafür aktuell (Stand Februar) nur die Wochenenden zur Verfügung habe. Ab März werde ich so richtig durchstarten. Ich freue mich schon darauf, viele neue Eltern und Kinder kennenzulernen und euch behilflich zu sein!